Neue Materialien für erfolgreiche Flüchtlingshilfe!

Neue Materialien für erfolgreiche Flüchtlingshilfe!

Die Unterstützung erfolgreicher Integration von Flüchtlingen ist eines der Ziele der Tätigkeit der AFS-Flüchtlingshilfe-Stiftung.  Hier werden zwei neue Unterlagen vorgestellt!

Nun sind zum Beispiel im durch die Stiftung geförderten Projekt "Gemeinsam macht Gesundheit Spaß" des Diakoniewerks Oberösterreich Materialien in Deutsch / Arabisch und Deutsch / Farsi zum Thema Gesundheit / Gesundheitserziehung entstanden.

 

Die Unterlagen können via Email bei der Stiftung direkt heruntergeladen werden: https://www.afs-fluechtlingshilfe-stiftung.org/sonderprogramm/ 

 

 

 

Auch sind neue Materialien des ANU Bayern zum Thema "Bayern ist bunt. Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Geflüchteten".

Zwölf Praxisbeispiele geben Anregungen für Bildungsprojekte mit Flüchtlingen und regt für weitere Bildungsangebote und neue Kooperationen an.  (Download)

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Das neue, ausgeweitete Sonderprogramm

Auch weiterhin ist nach der großen Flüchtlingswelle 2015 und 2016 das Thema Flüchtlingshilfe in Europa und Österreich ein bedeutendes Thema! Viele Menschen helfen oder spenden! Die AFS - Flüchtlingshilfe - Stiftung führt, wie auch schon mehrfach seit ihrer Gründung 1978, HelferInnen und SpenderInnen zusammen!

Im „Sonderprogramm Flüchtlingshilfe-Kleinprojekte in Österreich“ treffen sich HelferInnen und SpenderInnen, besonders auch aus dem AFS-Umfeld aber auch darüber hinaus und unterstützen sich gegenseitig!

Ab nun kannst du / können Sie um Unterstützung* für dein / Ihr Kleinprojekt im Ausmaß von

bis zu  € 1.000,- ansuchen!

 

Die AFS-Flüchtlingshilfe-Stiftung hilft auch mit kleinen Geldbeträgen, Informationen, Kontakten und auch persönlicher Hilfe. Bei Interesse Hilfe von der AFS-Flüchtlingshilfe-Stiftung zu erhalten oder selbst mitzuhelfen, bitte mit einer kurzen Begründung / Nachricht an office@afs-fluechtlingshilfe-stiftung.org wenden!

 

 

Wenn Sie spenden wolle, gehen Sie bitte zu: Spenden_Donate!

 

Hier geht es zum Sonderprogramm!

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Ein neues Projekt der AFS-Flüchtlingshilfe-Stiftung!

Hilfe für die Schule der Hoffnung – Unterricht für syrische Flüchtlinge im Libanon!

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Sonderprogramm - Ansuchen online

Für die Unterstützung von Kleinprojekten in Österreich kann nun mit Hilfe eines Formulars angesucht werden.

Das Formular befindet sich unter http://www.afs-fluechtlingshilfe-stiftung.org/sonderprogramm/ 

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Sonderprogramm Kleinprojekte in Österreich

Aktuell kommen in Europa und auch Österreich besonders viele Flüchtlinge an. Viele Menschen, darunter auch viele AFSerInnen, sind ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe aktiv und suchen Unterstützung! 

Die AFS-Flüchtlingshilfe-Stiftung hilft mit kleinen Geldbeträgen, Informationen, Kontakten und auch persönlicher Hilfe. Bei Interersse Hilfe von der AFS-Flüchtlingshilfe zu erhalten oder selbst mitzuhelfen, bitte mit einer kurzen Begründung / Nachricht an office@afs-fluechtlingshilfe-stiftung.org wenden!

 

Wenn Sie spenden wolle, gehen Sie bitte zu: Spenden_Donate!

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Das Centennial Programm startet


Aus Anlass des AFS-Centennials startet die AFS-Flüchtlingshilfe-Stiftung das Centennial Programm!

Das AFS-Centennial feiert 100 Jahre beispielloser Errungenschaften zunächst durch die humanitäre Tätigkeit des American-Field-Service und heute durch AFS Intercultural Programs. Aus diesem Anlass startet die AFS-Flüchtlingshilfe-Stiftung das Centennial Programm! 

Da sich die globalen Herausforderungen von heute erheblich von den Herausforderungen von vor hundert Jahren unterscheiden, wird heute mit dem Partner AMREF mobile medizinische Hilfe in dem von Krieg zerrütteten Südsudan geleistet.

Da diese Krise weitgehend unbemerkt stattfindet, hat die AFS - Flüchtlingshilfe - Stiftung nicht nur beschlossen, das Bewusstsein für die Herausforderungen der Flüchtlinge zu schärfen. Daher werden gemeinsam mit dem Partner Caritas spezielle Camps und Workshops mit und für Flüchtlinge durchgeführt sowie direkte Unterstützung geleistet.


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Flyer Centennial Program (in English)
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Flyer Centennial Programm (in Deutsch)
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Das Problem der IDPs - auf der Flucht im eigenen Land

 

Das Problem der IDPs

 

Von Franziska Bauer

 

Während ich für einen anderen Artikel über Flüchtlinge recherchierte, stolperte ich über ein Thema, das seit Jahren in den Statistiken verschwindet und (zu) wenig Erwähnung in Artikeln über diesen Topos findet: Internally Displaced People, kurz IDPs. Das ist der Grund, warum ich zumindest einen kurzen Überblick über die Problematik geben möchte.

Das Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) definiert IDPs als Personen, die ihr zu Hause aufgrund von Konflikten oder Naturkatastrophen verlassen mussten, aber innerhalb der Grenzen ihres Landes geblieben sind. Nach Angaben des IMDC befinden sich derzeit 27 Millionen Menschen auf der Flucht in ihrem eigenen Land – und dies zaehlt nur diejenigen, die aufgrund politischer Auseinandersetzungen flohen.

In den Schlagzeilen liest man oft über die prekäre Situation der Flüchtlinge, die von einem Land ins andere, von einer Station zur anderen, drängen beziehungsweise gedrängt werden. Deren Situation soll hier nicht heruntergespielt werden, doch werden diejenigen, die unter schwierigsten Umständen in einheimischen Flüchtlingscamps leben, normalerweise in diesen Berichten vernachlässigt.

Ein Grund, warum IDPs wenig Aufmerksamkeit in den Medien bekommen, könnte die schwierige Bestimmbarkeit von deren tatsächlicher Anzahl sein. Der Internetauftritt des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) gibt Anstoß zu dieser Vermutung: Die UNHCR gibt gemischte und verwirrende, man könnte gar sagen, verzerrte, Signale uber das IDP-Problem in der Russischen Föderation. In der Statistik erscheinen IDPs überhaupt nicht – im Gegensatz zu 178 000 staatenlosen Personen. Andererseits heißt es auf deren Webseite, dass internes “Displacement” eine große Herausforderung in Osteuropa (der Teil, der der Russischen Föderation angehört) darstellt. Allein in der Kaukasusregion gäbe es bis zu einer Million solcher Fälle.

Die UNHCR verspricht weiters Langzeitlösungen wie die Rückkehr in die Heimat und lokale Integration, wo möglich. Außerdem will die Behörde die Einbindung der jeweiligen Regierung fördern.

Der Südsudan kämpft als ohnehin krisengebeuteltes Land mit einer Anzahl von mehr als 400 000 IDPs (zusätzlich zu “nur” 220 000 Flüchtlingen, die das Land bereits verlaßen haben). Zusätzlich zu den Binnenflüchtlingen hat der Südsudan allerdings mit Flüchtlingswellen aus der Zentralafrikanischen Republik, dem Sudan, dem Kongo und Äthiopien zu kämpfen. Flüchtlingscamps warden laufend erweitert und neue etabliert. Die UNHCR hat die Kosten für die Bewältigung dieses Problems – Wohn-und Bildungspläne sowie eine Gewährleistung der Sicherheit) auf über 230 Millionen US Dollar veranschlagt.

 

Lässt man sich diese Summe auf der Zunge zergehen, im Wissen, dass es sich nur um ein einziges Land handelt, der/ die bekommt vielleicht ein Gespür dafür, wie immens diese gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Problematik eigentlich ist. Weltweit. Denn man muß nicht so weit wie Zentralafrika blicken, um die Schwierigkeiten zu sehen, die im Moment unter der Oberfläche vieler Nationalstaaten brodeln.

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Moral in der Spendenwerbung

von Franziska Bauer

„Ihre Spende kann großes Bewirken“ von SOS Kinderdorf, oder „Deine Spende kann Wunder wirken“ wie ehemals von der Caritas verwendet sind gefühlt auf jeder zweiten Plakatwand in Wien zu lesen. Die Liste der Slogans und damit der Köder, die von Hilfswerken ausgelegt werden, um Spenden zu akquirieren, ist lang. Ob der Zweck beim Marketing immer die Mittel heiligt, ist fragwürdig. Was Leute tatsächlich dazu bewegen kann, ihre Geldbörsen zu öffnen, um zu helfen, soll im Folgenden dargestellt werden. In ihrem ausgezeichneten Buch „Poor Economics – Plädoyer für ein neues Verständnis von Armut“ führen die Ökonomen Abhijit V. Banerjee und Esther Duflo eine Studie an, die zeigt, „wie leicht wir uns von einem großen Problem überfordert fühlen.“ (Banerjee, Duflo, S.15) Die University of Pennsylvania führte ein Experiment durch, im Zuge dessen ForscherInnen Studierenden fünf Dollar und ein Flugblatt von Save the Children (eine der weltgrößten Wohltätigkeitsorganisationen) in die Hand gaben mit der Aufforderung, etwas für sie zu spenden. Die StudentInnen wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt und erhielten jeweils unterschiedliche Flugblätter. Auf dem ersten war dies zu lesen „In Malawi sind über drei Millionen Kinder von Nahrungsmittelknappheit betroffen. Wegen fehlender Niederschläge ist die Maisproduktion in Sambia seit dem Jahr 2000 um 42 Prozent zurückgegangen. Das hat dazu geführt, dass drei Millionen Sambianer Hunger leiden. Vier Millionen Angolaner – ein Drittel der Gesamtbevölkerung – mussten aus ihren Heimatländern fliehen. Über elf Millionen Äthiopier sind auf sofortige Nahrungsmittelhilfe angewiesen.“ (Banerjee, Duflo, S.15) Den anderen Studierenden gab man ein Flugblatt, auf dem unter dem Foto eines kleinen Mädchens diese Worte standen: „Rokia ist ein siebenjähriges Mädchen aus Mali in Afrika. Sie lebt in bitterer Armut und leidet schweren Hunger. Mit Ihrer Spende können Sie ihr Leben zum Besseren verändern. Dank Ihrer Unterstützung und der anderen Spender kann Save the Children Rokias Familie und anderen Dorfbewohnern dabei helfen, Rokia zu ernähren, sie in die Schule zu schicken, ihr eine medizinische Grundversorgung zu ermöglichen und sie über Hygiene aufzuklären.“ (Banerjee, Duflo, S.16) Die Spendenbereitschaft der zwei Gruppen variierte extrem – mit dem ersten Flugblatt wurde durchschnittlich 1,16 Dollar gegeben, mit dem zweiten aber 2,83 Dollar. Wie Banerjee und Duflo feststellen, waren die Studierenden „also durchaus bereit, für Rokia Verantwortung zu übernehmen und ihr zu helfen, aber angesichts der Dimensionen des Problems fühlten sie sich ohnmächtig.“ (Banerjee, Duflo, S.16) Hierauf wurde ein zweites Experiment der gleichen Art durchgeführt. Die Voraussetzungen unterschieden sich nur dahingehend, dass die ForscherInnen dieses Mal dazusagten, dass die meisten Leute mehr spenden, wenn man ihnen nur eine/n einzelne/n Betroffene/n präsentiert, als wenn man nur mit allgemeinen Informationen aufwartet. Diesmal gaben diejenigen, die das erste Flugblatt zu sehen bekamen, nahezu dieselbe Summe wie vorher, nämlich 1,26 Dollar. Diejenigen mit dem Rokia-Flugblatt gaben nur geringfügig mehr, nämlich 1,36 Dollar. „Dass man die Studenten dazu gebracht hatte, noch einmal nachzudenken, hatte den Effekt, dass sie Rokia gegenüber weniger großzügig waren, ihr Verhalten allen anderen gegenüber hatte sich jedoch kaum geändert.“ Als Resümée konstatieren die Wirtschaftslehrenden, dass die meisten von uns wie die Studierenden reagieren, wenn sie mit Problemen wie der Armut konfrontiert werden. (Banerjee, Duflo, S.17) In seinem Artikel „How Hunger Can Go Viral“ zitiert Peter Catapono von der New York Times eine ähnliche (wenn nicht die gleiche) Studie: “In another recent study, researchers found that subjects considering donating money to an anti-hunger organization gave twice as much money when shown a single victim, a 7-year-old girl, than when they were told that the charity was working to relieve the hunger of millions.” (Catapano, S.1) Es liegt nicht in meinem Sinne, nun eine ethische Diskussion über Sinn und Unsinn von Marketingstrategien im Sinne von „Darf man kleine Mädchen wirklich für die Werbung instrumentalisieren?“ vom Zaun zu brechen. Es muss wohl jeder für sich (sofern er/sie nicht einer der größten Hilfsorganisationen der Welt angehört) entscheiden, wie weit Marketing für ihn/sie gehen sollte. Allerdings sollten diejenigen nicht vergessen werden, für die man eigentlich arbeitet – und das sind die zu Unterstützenden in den Ländern des Südens. Ob sie sich wohl für Werbeslogans und die dazugehörigen Bilder interessieren?

 

Quellen:

Banerjee, Abhijit V., Duflo, Esther, “Poor Economics: Plädoyer für ein neues Verständnis von Armut”, Albrecht Knaus Verlag, München 2012, S. 15 - 17)

Catapano, Peter, “How Kindness Can Go Viral”, The New York Times International Weekly, Monday, December 10, 2012, Seite 1, in Der Standard 10.12.2012.

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Die Anfänge der Stiftung

1983 hatten wir schon so viele ehrenamtliche LehrerInnen, dass wir auch Frauen und Kinder unterrichten konnten   Foto: Stiftung
1983 hatten wir schon so viele ehrenamtliche LehrerInnen, dass wir auch Frauen und Kinder unterrichten konnten Foto: Stiftung

Die Anfänge der AFS-Flüchtlingshilfe-Stiftung liegen nun schon länger zurück und waren von vielen Hürden, die erfolgreich gemeistert wurden, geprägt.

 

„Hallo Herr Langer“, wurde ich vor einigen Tagen bei einem Empfang von einem Mann begrüßt, an den ich mich beim besten Willen nicht erinnern konnte. Herr Meng half mir auf die Sprünge: Er war in Kambodscha geboren, Ende der 70er-Jahre als Kind nach Österreich gekommen und hier dann einer unserer „Schüler“ im Flüchtlingslager. Jetzt arbeitet er im Management einer großen Firma. Dieses nette Treffen weckte eine Vielzahl an Erinnerungen, und so berichte ich heute über den Beginn der AFS-Flüchtlingshilfe.

Wir hatten schon damals ein gut funktionierendes AFS-Landeskomitee in Oberösterreich. Alle Agenden wurden zeitgerecht und erfolgreich abgewickelt und doch schien da etwas zu fehlen. Einige von uns, darunter der Chairman, wollten dem Auftrag Stephen Galattis entsprechend noch mehr an Friedensarbeit leisten.

1977 war gerade wieder eine große Zahl von Flüchtlingen nach Österreich gekommen, weitere wurden erwartet. Wir fassten den Entschluss, diesen Menschen bei der Integration und der Arbeitssuche zu helfen. Aber wie macht man das am besten? Wir entschieden uns dafür, ihnen die Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu vermitteln.

Unser erster Versuch ins Aufnahmelager Thalham in St. Georgen nahe dem Attersee zu gelangen, scheiterte. „So etwas hat es noch nie gegeben, eine private Gruppe will da das Lager betreten - nein!“  Vorerst war also nur telefonischer Kontakt zum Lagerleiter möglich, und er verwies uns mit unserem Ansinnen ans Ministerium. Dort stand man dem ungewöhnlichen Vorschlag sehr skeptisch gegenüber, gestattete aber einen Besuch unter Aufsicht der Lagerleitung. Wir fanden bei diesem Besuch gleich heraus, wie wir es machen wollten, und der Lagerleiter hatte ein Einsehen. Der Speisesaal eignete sich als Unterrichtsraum, die Abende boten sich als Unterrichtszeit an, und ein Flipchart nahm ich aus dem Büro mit. Ein Flüchtling, der Englisch konnte, schrieb den ersten Einladungszettel auf Vietnamesisch.

Im monatlichen Newsletter von AFS Oberösterreich erschien ein Aufruf zur Mitarbeit. Auf diesen Aufruf hin meldeten sich zwei Lehrerinnen, eine Gastmutter und eine AFS-Mutter. Damit war unser erstes LehrerInnenteam gebildet. Am ersten Abend kamen gleich 120 Personen. Wir mussten selektieren und konzentrierten uns anfangs nur auf die Männer, stellten aber fest, dass die Kinder beim Folgeabend stets denselben Wortschatz hatten wie ihre Väter, und sie riefen uns die neu gelernten Worte freudig zu. An zwei Abenden der Woche fuhren wir zu dritt die 100 Kilometer ins Lager und hielten dort zwei Unterrichtseinheiten. Einer von uns kümmerte sich dabei ausschließlich um die Analphabeten, die es besonders schwer hatten.

In dieser ersten Zeit kam es noch zu einigen kleineren Gehässigkeiten seitens der Lagerleitung. So wurde das Ausfahrtstor während der Unterrichtsstunden versperrt, und wir mussten um 23 Uhr immer den Portier suchen, um wieder nach Hause fahren zu können. Das Ministerium meldete sich ebenfalls wieder. Um weiter unterrichten zu dürfen, war ein Lehrplan zur Genehmigung vorzulegen. Auch das erledigten wir rasch, wir hatten schließlich schon Erfahrung gesammelt.

Unser Ziel war es, ohne Mittlersprache und ohne Dolmetscher in sechs Wochen die „Schüler“ so weit zu bringen, dass sie fähig waren, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern und bei den Gemeindebehörden, beim Bürgermeister und beim Pfarrer Fragen zu verstehen und zu beantworten. Unser Prinzip war, nur einfache, grammatikalisch aber richtige Sätze zu unterrichten und die Anrede ausschließlich in der dritten Person vorzustellen. Dies sollte sich später als sehr nützlich erweisen.

Aus dem Lehrplan, unserem handgeschriebenen Skriptum und den Unterrichtsbehelfen mit Bildern aus Katalogen zu Themen wie Werkzeug, Kleidung, Möbel, Hygiene, wurden später Skripten, und neun Jahre nach Beginn unseres Unterrichts war in engster Zusammenarbeit mit der Uni in Klagenfurt ein Lehrbuch entstanden. 

 

 

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Artikel in den OÖ Nachrichten

Heute hat es die AFS-Flüchtlingshilfe-Stiftung  mit einem sehr schönen Artikel in die OÖN geschafft! An recht promineter Stelle konnte man über die Stiftung und deren wichtigsten Projekte lesen!

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Ehrenvorsitz für Dr. Langer

Dr. Erich Wolny, Helga Langer, Dr. Erich Langer / Foto: Stiftung
Dr. Erich Wolny, Helga Langer, Dr. Erich Langer / Foto: Stiftung

33 Jahre sind nicht genug! Das Engagement für die AFS Flüchtlingshilfe Stiftung nimmt kein Ende!

 

Dr. Erich Langer schied statutengemäß als Vorsitzender und Kurator der AFS Flüchtlingshilfe Stiftung nach 33-jähriger Tätigkeit im 70. Lebensjahr aus. Aber das Engagement für die Stiftung geht weiter und Dr. Langer wird auch weiterhin als Ehrenvorsitzender in der Runde der KuratorInnen vertreten sein! In einem Festakt wurde Dr. Langer heute durch das Kuratorium der AFS Flüchtlingshilfe Stiftung der Ehrenvorsitz verliehen.

 

Wir danken Dr. Langer für sein unermüdliches Engagement im Bereich der Flüchtlingshilfe, in dem es ihm - in beinahe der Hälfte seines bisherigen Lebens - gelungen ist entscheidend zur Völkerverständigung und zur Flüchtlingshilfe beizutragen! Gleichzeitg freuen wir uns, dass Dr. Langer auch weiterhin einen wichtigen Beitrag in der Arbeit der Stiftung leisten wird!

 

Die KuratorInnen der AFS Flüchtlingshilfe Stiftung

 

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